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Templergraben autofrei!

Wir haben zusammen mit dem VCD und ADFC einen Bürgerantrag zur Unterbindung der Schleichverkehre auf dem Templergraben eingereicht. Dazu haben wir eine Online-Petition gestartet, um das Anliegen bekannt zu machen. Informiere dich hier und zeichne die Petition!

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Unterschreibe unseren Bürgerantrag online!

Unser Antrag wird voraussichtlich am 1. September öffentlich im Bürgerforum der Stadt Aachen behandelt - bis dahin kannst Du diesen online unterschreiben. Setze mit deiner Unterschrift ein Zeichen für die Verkehrswende!

Zur Online-Petition →

Car-free Templergraben: Sign our petition online!

Our petition will be discussed in public by politicians and citizens on September 1st - till then you can sign our petition. An English version is available on openPetition.

 

English version →

Worum geht es?

Wir fordern, dass der Templergraben zwischen Schinkelstraße und Wüllnerstraße - also im Bereich des Hauptgebäudes, dem SuperC und dem Kármán - verkehrsberuhigt wird, durch eine Netzdurchtrennung für den Kfz-Verkehrs in diesem Bereich. Ausgenommen davon sind natürlich der ÖPNV sowie der Lieferverkehr.

Mögliche Ausweichverkehre auf den Annuntiatenbach und die Jakobstraße sollen ebenfalls mitberücksichtigt werden.

Anklicken der Markierungen zeigt weitere Informationen.

Was passiert gerade?

Wir haben einen Bürgerantrag eingereicht, dieser kann bis zum Termin des Bürgerforums am 1. September, an dem der Antrag behandelt wird, online mitunterschrieben werden. Dann wird die Aachener Politik öffentlich mit Bürger*innen darüber diskutieren und diesen gegebenenfalls an die Fachausschüsse weiterleiten.

Neben ADFC, VCD und U.U.M. wird der Antrag auch von diversen Vereinen, Organisationen und Einzelhändler*innen unterstützt.

Also: Unterschreiben und am 1. September mitdiskutieren!

Unsere Argumente Mehr zum Bürgerforum Mach mit! Unterstützer*innen

Begründung

Den eingereichten Bürgerantrag findest Du hier. Wir empfehlen dir aber, dich hier genauer zu informieren.

Diskussionen um den Templergraben in der Vergangenheit

Die Idee ist tatsächlich gar nicht so neu - seit den Neunzigern kursiert diese Idee in der Stadt und wird seit dem von Verbänden und RWTH gefordert.

Auch als der Templergraben - Fertigstellung 2014 - umgebaut wurde, stellte sich die Frage der Mobilität. In einem Antrag der Politik damals ist das Ziel ein „gleichberechtigtes Miteinader“ (siehe Anlage 1 hier) aller Verkehrsteilnehmer*innen.

Anklicken zum Vergrößern.

In diesem historischen Dokument findet diese Forderung schon Erwähnung.
Quelle: „Verkehrsentwicklungsplan Aachen: Handlungskonzept 2002“, Seite 22, erschienen 1995

Was ist die derzeitige Situation?

Bisher ist diese Idee am Willen der Politik gescheitert - am Ende wurde nur Tempo 30 umgesetzt. Leider findet ein entspanntes Zusammenleben aller Verkehrsteilnehmer*innen dort nicht statt: Gerade zur Hauptverkehrszeit ist dies eine beliebte Ausweichroute für den Kfz-Verkehr (sogenannter Schleichverkehr). Dies erschwert das Queren der Fahrbahn für Fußgänger*innen. Durch die langen Rückstaus stehen auch Busse im Stau und Radfahrer*innen weichen auf den Fußweg aus - denn einen Radweg oder Schutzstreifen gibt es hier nicht.

Dabei wird der Templergraben regelmäßig für Veranstaltungen gesperrt - ohne nennenswerte negative Auswirkungen auf den Verkehr.

Auf einem Campus sollten die Verkehrsflächen anders als bisher aufgeteilt werden.

Ist das Kármán nicht geschlossen worden?

Trotz der Schließung des Kármán-Auditoriums findet hier viel studentischer Verkehr statt - eine Verkehrsberuhigung würde die Aufenthaltsqualität steigern. Die Entwicklung des Campus Mitte ist auch ein Anliegen der RWTH - zur Umgestaltung des Kármán-Vorplatzes gibt es bereits Ankündigungen und konkrete Pläne.

Eine Beruhigung des Templergrabens und der daraus entstehende neue Charakter würde dazu beitragen, dass Uni und Stadt gedanklich und räumlich weiter zusammen wachsen.

So lebendig stellen wir uns den Templergraben vor!

Wer hat denn neben Student*innen was davon?

Nicht nur Student*innen hätten es schöner vor dem Hauptgebäude. Durch eine Verkehrsberuhigung gäbe es eine Stärkung des Umweltverbundes in der unmittelbaren Umgebung:


Anklicken der Markierungen zeigt weitere Informationen.


Weniger Verkehr auf dem Grabenring bedeutet für Anwohner*innen geringere Lärmbelastung und höhere Luftqualität. Auch der ÖPNV würde in der weiteren Innenstadt gestärkt werden.

Wie sinnvoll ist das denn?

Der Radverteiler für Rad-Vorrang-Routen

Nach dem Erfolg des Radentscheids wird in der Politik diskutiert, wie der Grabenring für den Radverkehr attraktiv gestaltet werden kann. Die Stadt Aachen plant und baut derzeit ein Rad-Vorrang-Netz - der Grabenring soll hierfür als Verteiler dienen.

Kartenquelle: OpenStreetMaps

Die geplanten Rad-Vorrang-Routen sollen die Stadtteile mit der Innenstadt verbinden. Offizielle Version hier.

Die Schleifenerschließung des Grabenrings

2017 hat der ADFC bereits einige Vorschläge zur „Schleifenerschließung“ des Grabenrings unterbreitet. Mit diesem Konzept bleiben alle Ziele in der Innenstadt mit dem Auto erreichbar, der Durchgangsverkehr wird aber auf die Hauptverkehrsstraßen verlagert. Die Umgestaltung des Templergrabens wäre die erste Maßnahme zur Umsetzung dieser Vision, aus der wichtige Erkenntnisse zur Stärkung des Radverkehrs und des ÖPNV gewinnen lassen.

Klimanotstand

Es wäre zudem ein deutliches Signal in Richtung Verkehrswende in Aachen sowie ein Bekenntnis zum Beschluss des Klimanotstandes im Juni 2019.

Kartenquelle: OpenStreetMaps

Durch mehrere solcher Netzdurchtrennungen - wie bereits am Elisenbrunnen - könnten weitere Teile des Grabenrings entlastet werden.

Wie wollt ihr das erreichen?

Wir haben im Juni einen Bürgerantrag an das Bürgerforum der Stadt Aachen gestellt; dieser wird voraussichtlich am 1. September behandelt. Bis dahin können Unterstützer*innen diesen online unterschreiben.

Ein Bürgerantrag kann von jeder und jedem gestellt werden - das ist im § 24 der Gemeindeordnung NRW geregelt. In Aachen wurde für diese Zwecke ein eigener Ausschuss, das Bürgerforum, eingerichtet. Dort werden alle zwei Monate die Anträge aus der Bürgerschaft öffentlich diskutiert und gegebenenfalls an die Fachausschüsse weitergeleitet.

Anders als bei einem Bürgerbegehren (wie dem Radentscheid) ist hier keine Unterschriftensammlung notwendig - wir wollen aber durch eine Online-Unterzeichnung für das Thema werben und eine Diskussion starten.

Unterstütze uns!

Gerade durch die Bedingungen der Corona-Pandemie sind wir auf jede*n Einzelne*n angewiesen, die Idee bekannt zu machen. Du kannst uns helfen, indem Du von dieser Aktion weiter erzählst, diese Webseite und unsere Posts auf Facebook oder Instagram teilst.

Wenn Du uns helfen möchtest, Plakate in Geschäften, Wohnheimen, Restaurants, etc aufzuhängen, schreib uns unter plakate@uum-ac.de. Außerdem kündigen wir in unserer WhatsApp-Gruppe Sammel-Aktionen an, für die wir tatkräftige Unterstützung brauchen!

Voraussichtlich am 1. September wird der Antrag im Bürgerforum diskutiert - dort kannst du uns durch Deine Teilnahme unterstützen. Wo und wie die Veranstaltung durchgeführt wird, werden wir rechtzeitig ankündigen.

Wenn Du noch mehr tun willst, dann melde dich unter info@uum-ac.de, tritt unserer WhatsApp-Gruppe bei oder komm zu unserem nächsten (virtuellen) Treffen.

Downloads

Du kannst auch unser Plakat ausdrucken und aufhängen. Des weiteren kannst Du unser Kampagnenbild in Deinen Posts zur Werbung für die Online-Petition nutzen!

Plakat / Flyer Kampagnenbild Foto "Verkehrsaufkommen auf dem Templergraben"

Diese Inhalte stellen wir für den Zweck der Werbung für unsere Petition unter der CC BY-NC-SA 4.0-Lizenz zur Verfügung.

Antragssteller*innen

Unterstützer*innen

Fachschaften, Vereine und Organisationen unterstützen unseren Bürgerantrag und die Online-Petition.

Einzelhändler*innen

  • China Restaurant Juno
    Templergraben 8

Politische Organisationen

Auch Hochschulparteien und Jugendorganisationen der Parteien sprechen sich für unseren Bürgerantrag aus.

Falls Deine Organisation unseren Bürgerantrag unterstützen möchte, melde Dich unter info@uum-ac.de.

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