<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de_DE"><generator uri="https://jekyllrb.com/" version="4.3.3">Jekyll</generator><link href="https://uum-ac.de/feed.xml" rel="self" type="application/atom+xml" /><link href="https://uum-ac.de/" rel="alternate" type="text/html" hreflang="de_DE" /><updated>2026-05-11T02:03:33+00:00</updated><id>https://uum-ac.de/feed.xml</id><title type="html">Uni.Urban.Mobil. | U.U.M.</title><subtitle>Studentische Eigeninitiative zur Förderung der Mobilität in Aachen.</subtitle><author><name>Uni.Urban.Mobil. | U.U.M.</name><email>info@uum-ac.de</email></author><entry><title type="html">Zugausfall hat Methode: National Express erpresst mit willkürlichen RE4-Ausfällen</title><link href="https://uum-ac.de/nxre4/" rel="alternate" type="text/html" title="Zugausfall hat Methode: National Express erpresst mit willkürlichen RE4-Ausfällen" /><published>2025-10-26T00:00:00+02:00</published><updated>2025-10-26T00:00:00+02:00</updated><id>https://uum-ac.de/nx-re4</id><content type="html" xml:base="https://uum-ac.de/nxre4/">&lt;p&gt;Der öffentliche Nahverkehr wird in Deutschland von öffentlichen Aufgabenträgern geplant und an private Bahnunternehmen vergeben. So betreibt in NRW das Unternehmen National Express das RRX-Netz, denn es hat damals u.a. DB Regio unterboten. In komplexen Verträgen ist geregelt, welche Leistung erbracht werden muss, und wie diese vergütet werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Scheinbar war National Express dabei etwas zu optimistisch und befindet sich jetzt im Streit mit den Aufgabenträgern go.Rheinland und VRR über die Finanzierung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;An diesem Wochenende hat National Express den Betrieb des RE4 kurzfristig und ohne Ersatzverkehr eingestellt - dieses Mal nicht wegen Personalmangel, sondern um die Aufgabenträger zu erpressen. Dies geht auch aus einer geleakten internen E-Mail hervor, die kurzzeitig auf Reddit verfügbar war [3]. Dieses Vorgehen ist aller Wahrscheinlichkeit rechtlich nicht zulässig [1,2].&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum Vergleich: Man stelle sich vor, die A44 wäre für das Wochenende zwischen Aachen und Düsseldorf gesperrt, ohne Not und ohne Grund. Der öffentliche Nahverkehr ist Teil der Daseinsvorsorge und darf nicht der Willkür privater profitorientierter Unternehmen ausgesetzt sein!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was haltet ihr davon? Schreibt es doch an &lt;a href=&quot;https://www.instagram.com/nationalexpressde&quot;&gt;@nationalexpressde&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;[1] &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/auto/rrx-zwischen-aachen-und-dortmund-national-express-streicht-am-wochenende-alle-re4-fahrten-a-f1330849-d632-462e-bd92-f7c3301fed26&quot;&gt;https://www.spiegel.de/auto/rrx-zwischen-aachen-und-dortmund-national-express-streicht-am-wochenende-alle-re4-fahrten-a-f1330849-d632-462e-bd92-f7c3301fed26&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;[2] &lt;a href=&quot;https://wir.gorheinland.com/medienportal/aktuelles/detailseite/interessen-der-fahrgaeste-wahren-aufgabentraeger-kritisieren-national-express-fuer-unabgestimmte-fahrtausfaelle/&quot;&gt;https://wir.gorheinland.com/medienportal/aktuelles/detailseite/interessen-der-fahrgaeste-wahren-aufgabentraeger-kritisieren-national-express-fuer-unabgestimmte-fahrtausfaelle/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;[3] &lt;a href=&quot;https://web.archive.org/web/20251024134441/https://www.reddit.com/r/drehscheibe/comments/1oevjlf/der_re4_nrw_ist_morgen_und_%C3%BCbermorgen_eingestellt/#expand&quot;&gt;https://web.archive.org/web/20251024134441/https://www.reddit.com/r/drehscheibe/comments/1oevjlf/der_re4_nrw_ist_morgen_und_%C3%BCbermorgen_eingestellt/#expand&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name>Uni.Urban.Mobil. | U.U.M.</name><email>info@uum-ac.de</email></author><summary type="html">Der öffentliche Nahverkehr ist Teil der Daseinsvorsorge und darf nicht der Willkür privater profitorientierter Unternehmen ausgesetzt sein!</summary></entry><entry><title type="html">Stellungnahme zur Verkehrsführung im Pontviertel</title><link href="https://uum-ac.de/blog/2025/08/10/pontstrasse/" rel="alternate" type="text/html" title="Stellungnahme zur Verkehrsführung im Pontviertel" /><published>2025-08-10T00:00:00+02:00</published><updated>2025-08-10T00:00:00+02:00</updated><id>https://uum-ac.de/blog/2025/08/10/pontstrasse</id><content type="html" xml:base="https://uum-ac.de/blog/2025/08/10/pontstrasse/">&lt;p&gt;Die aktuelle Baumaßnahme im oberen (nördlichen) Abschnitt der Pontstraße bringt die
Chance mit sich, die Verkehrsführung im Umfeld zu überdenken und den Straßenraum
zukunftsgerecht anzupassen. Wir begrüßen die Bestrebungen der Verwaltung, die
Radverkehrsführung und die Aufenthaltsqualität in der Pontstraße zu verbessern. Wir
sehen jedoch ein viel größeres Potential, das gesamte Pontviertel signifikant aufzuwerten
und eine ganze Reihe von Problemen zu beheben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In einer aktuellen Stellungnahme schlagen wir zusammen mit VCD, ADFC und rundem Tisch Klimanotstand Aachen eine Änderung der Verkehrsführung im Pontviertel vor. Der Busverkehr soll so zügiger durch das Viertel fahren können. Die Pontstraße am Ponttor soll hierdurch autofrei werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;button&quot; href=&quot;/files/projects/pontstrasse/2025_08_10-stellungnahme-pontviertel.pdf&quot;&gt;Aktuelle Stellungnahme &quot;Verkehrsführung Pontviertel&quot;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name>Uni.Urban.Mobil. | U.U.M.</name><email>info@uum-ac.de</email></author><summary type="html">In einer aktuellen Stellungnahme schlagen wir zusammen mit VCD, ADFC und rundem Tisch Klimanotstand Aachen eine Änderung der Verkehrsführung im Pontviertel vor. Der Busverkehr soll so zügiger durch das Viertel fahren können. Die Pontstraße am Ponttor soll hierdurch autofrei werden.</summary></entry><entry><title type="html">Rollende Demo für die Mobilitätswende am 30.08.25</title><link href="https://uum-ac.de/blog/2025/08/07/rollende-demo/" rel="alternate" type="text/html" title="Rollende Demo für die Mobilitätswende am 30.08.25" /><published>2025-08-07T00:00:00+02:00</published><updated>2025-08-07T00:00:00+02:00</updated><id>https://uum-ac.de/blog/2025/08/07/rollende-demo</id><content type="html" xml:base="https://uum-ac.de/blog/2025/08/07/rollende-demo/">&lt;h2 id=&quot;vcd-und-uniurbanmobil-engagieren-britischen-fahrrad-dj-dom-whiting-für-ein-starkes-zeichen-vor-der-kommunalwahl&quot;&gt;VCD und Uni.Urban.Mobil. engagieren britischen Fahrrad-DJ Dom Whiting für ein starkes Zeichen vor der Kommunalwahl&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Samstag, den 30. August 2025 startet in Aachen eine besondere Demonstration für die Mobilitätswende: „Drum and Bass on the Bike – Rollende Demo für die Verkehrswende“. Treffpunkt ist um 13:00 Uhr am Aachener Hauptbahnhof, von dort aus führt die rund acht Kilometer lange Route quer durch die Stadt. Die Aktion ist Teil der Kampagne „Aachen, mach weiter!“ und findet im Vorfeld der anstehenden Kommunalwahl statt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Initiatoren bieten dazu einen besonderen Leckerbissen an: Dom Whiting, Fahrrad-DJ aus Großbritannien, fährt auf seinem Lastenrad mit und legt für die Teilnehmenden Drum and Bass auf. Hierfür ist er international bekannt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Demo setzt auf Musik, Bewegung und gute Stimmung, um ein starkes Zeichen für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik zu setzen. Das Tempo wird gemächlich sein, so dass alle, die sich mit Rädern oder Rollen bewegen, gemütlich mitkommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;„Die Straßen und Plätze unserer Stadt haben viel mehr zu bieten, als nur laute Verkehrsschneisen zu sein,“ sagt Ralf Oswald vom VCD. Die Musik und der Rhythmus machen erlebbar, dass sie ein toller Lebensraum für alle sind. „Hier wollen wir sicher unterwegs sein, andere Menschen treffen, Kaffee trinken, unter Bäumen sitzen, unsere Kinder spielen sehen oder einfach gut wohnen,“ erklärt Till Thiemann von U.U.M. „Mit der Demo wollen wir unsere Stadt feiern und einen Vorgeschmack für die Zukunft geben.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit der Mobilitätswende gewinnt die Stadt diese Qualitäten Schritt für Schritt zurück. Ob bessere Fuß- und Radwege, ein zuverlässiger öffentlicher Nahverkehr oder mehr Stadtgrün – die Mobilitätswende betrifft alle. „Wir demonstrieren vor der Kommunalwahl dafür, dass der eingeschlagene Weg konsequent fortgesetzt wird“, sagt Ralf Oswald vom VCD.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Organisationen des „Bündnis Zukunft Machen“ werben unter dem Motto „Aachen, mach weiter!“ für die zügige Umsetzung der Mobilitätswende in Aachen/dieses Ziel. Stellvertretend organisieren der Verkehrsclub Deutschland und Uni.Urban.Mobil. diese Demo. Sie übernehmen Organisation und Finanzierung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Infokasten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Start: 30.08.2025, 13 Uhr am Hauptbahnhof&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;beantragter Routenverlauf: Hauptbahnhof - Normaluhr - Oppenhoffallee - Adalbertsteinweg - Heinrichsallee - Peterstraße - Grabenring- Westpark&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;dort Abschlusskundgebung gegen 15 Uhr&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Die Initiatoren bitten um finanzielle Unterstützung unter &lt;a href=&quot;https://betterplace.org/p158236&quot;&gt;https://betterplace.org/p158236&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Weitere Infos: &lt;a href=&quot;https://aachen-mach-weiter.de/demo&quot;&gt;https://aachen-mach-weiter.de/demo&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</content><author><name>Uni.Urban.Mobil. | U.U.M.</name><email>info@uum-ac.de</email></author><summary type="html">VCD und Uni.Urban.Mobil. engagieren britischen Fahrrad-DJ Dom Whiting für ein starkes Zeichen vor der Kommunalwahl</summary></entry><entry><title type="html">Stellungnahme Roermonder Straße und “kleine” Turmstraße</title><link href="https://uum-ac.de/roermonderstr/" rel="alternate" type="text/html" title="Stellungnahme Roermonder Straße und &quot;kleine&quot; Turmstraße" /><published>2025-06-29T00:00:00+02:00</published><updated>2025-06-29T00:00:00+02:00</updated><id>https://uum-ac.de/roermonder-str</id><content type="html" xml:base="https://uum-ac.de/roermonderstr/">&lt;p&gt;Wir begrüßen es sehr, dass im Rahmen der Leitungsbauarbeit an der Roermonder Straße auch eine Neuaufteilung der Verkehrsflächen und eine Aufwertung der Straßenachse zu einer Allee erfolgen soll.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Variante a) (Fokus Bus) ist unserer Ansicht nach zu bevorzugen. Der Busverkehr ist auf dieser Achse ein wichtiges Verkehrsmittel und kann mit der separaten Busspur in beiden Fahrtrichtungen voraussichtlich beschleunigt und zuverlässiger durchgeführt werden. Variante c) (Pro Umwelt) hat zwar etwas mehr Vorteile bezüglich der Aufwertung des Stadtraums und der anderen Verkehrsmittel des Umweltverbundes, hier sind aber durch die Reduzierung auf eine Fahrspur stadtaus- oder einwärts Einschränkungen im Busverkehr zu erwarten. Wo möglich können eventuell Elemente aus Variante c) ergänzend zu Variante a) umgesetzt werden. Variante b) (Status quo optimiert) ist zu verwerfen, da hier kaum Verbesserungen für Verkehrsmittel des Umweltverbundes erreicht werden und viel Potential verschenkt würde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine weitere Möglichkeit, die Variante a) schafft, ist die Einrichtung einer komfortablen Fußwegverbindung über die Turmstraße zwischen der Mensa Academica und wichtigen RWTH-Gebäuden wie dem CARL. Gerade zur Mittagszeit kommt es bei der Querung der “kleinen” Turmstraße zur problematischen Situation, dass so viele Menschen an der Ampel warten, dass auf dem Gehweg kaum noch Platz ist und man teilweise sogar schon auf der Straße stehen muss. Zur Verdeutlichung sind in der Skizze unten wichtige Fußwegverbindungen im Campusbereich sowie die problematische Stelle markiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bisher hieß es, dass eine Umwandlung der “kleinen” Turmstraße in eine Sackgasse zur Schaffung eines komfortablen Fußwegs analog zur Intzestraße nebenan nicht möglich ist,  da die “kleine” Turmstraße als Bypass zur Kreuzung am Ponttor benötigt wird. Zur morgendlichen HVZ kann dort zeitweise ein Rückstau in die Roermonder Straße über die Rechtsabbieger/Busspur hinaus entstehen, wodurch der Busverkehr behindert wird. In diesem Fall schafft im Status Quo ein Rechtsabbiegen von der Roermonder Straße in die Turmstraße eine leichte Abhilfe. Wird Variante a) umgesetzt, besteht dieses Problem nicht mehr, da der Busverkehr stadteinwärts durchgehend eine eigene Spur erhält. Daher regen wir an, Variante a) umzusetzen und im Zuge dessen auch in der “kleinen” Turmstraße keinen Durchgangsverkehr mehr zu erlauben, um die Fußwegverbindung zur Mensa Academica deutlich aufzuwerten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weiterhin sollte die Chance genutzt werden, um eine  Bevorrechtigung an LSA für den Busverkehr entlang der gesamten Roermonder Straße einzurichten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/images/blog/2025-06-29-fusswege-academica.png&quot; alt=&quot;Fußwege Mensa Academica (2).png&quot; /&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name>Uni.Urban.Mobil. | U.U.M.</name><email>info@uum-ac.de</email></author><summary type="html">Wir begrüßen es sehr, dass im Rahmen der Leitungsbauarbeit an der Roermonder Straße auch eine Neuaufteilung der Verkehrsflächen und eine Aufwertung der Straßenachse zu einer Allee erfolgen soll.</summary></entry><entry><title type="html">Stellungnahme zur überarbeiteten Version der neuen Stellplatzsatzung</title><link href="https://uum-ac.de/blog/2025/05/14/stellplatzsatzung/" rel="alternate" type="text/html" title="Stellungnahme zur überarbeiteten Version der neuen Stellplatzsatzung" /><published>2025-05-14T00:00:00+02:00</published><updated>2025-05-14T00:00:00+02:00</updated><id>https://uum-ac.de/blog/2025/05/14/stellplatzsatzung</id><content type="html" xml:base="https://uum-ac.de/blog/2025/05/14/stellplatzsatzung/">&lt;p&gt;Obwohl die zweite Version der neuen Stellplatzsatzung im Vergleich zum ersten Entwurf einige Verbesserungen enthält, hat Uni.Urban.Mobil. weiterhin deutliche Kritik.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/files/projects/mobilitaetskonzept/2025-05-14-stellungnahme-stellplatzsatzung.pdf&quot;&gt;&lt;strong&gt;Unsere zweite Stellungnahme zur Neufassung der Stellplatzsatzung →&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name>Uni.Urban.Mobil. | U.U.M.</name><email>info@uum-ac.de</email></author><summary type="html">Obwohl die zweite Version der neuen Stellplatzsatzung im Vergleich zum ersten Entwurf einige Verbesserungen enthält, hat Uni.Urban.Mobil. weiterhin deutliche Kritik.</summary></entry><entry><title type="html">Umfrage zum Regionalverkehr</title><link href="https://uum-ac.de/spnv-umfrage/" rel="alternate" type="text/html" title="Umfrage zum Regionalverkehr" /><published>2025-02-02T00:00:00+01:00</published><updated>2025-02-02T00:00:00+01:00</updated><id>https://uum-ac.de/spnv-umfrage</id><content type="html" xml:base="https://uum-ac.de/spnv-umfrage/"></content><author><name>Uni.Urban.Mobil. | U.U.M.</name><email>info@uum-ac.de</email></author><summary type="html">Nutzt ihr regelmäßig den Regionalverkehr um Aachen und ärgert euch immer wieder über Ausfälle und Verspätungen? Wundert ihr euch auch, wie es passieren konnte, dass der Zustand des Regionalverkehrs so schlecht wurde? Oder seid ihr eigentlich ganz zufrieden mit dem Regionalverkehr, weil er euch günstig und meist bequem zu eurem Ziel bringt? Wir finden, dass bei öffentlichen Debatten um den Schienenverkehr oft der Nah- und Regionalverkehr (Schienenpersonennahverkehr, kurz SPNV) vergessen wird. Deshalb wollen dem Thema &quot;Regionalverkehr im Raum Aachen&quot; mehr Sichtbarkeit verleihen und suchen dafür Erfahrungsberichte bzw. Fallbeispiele, die wir sammeln und anonym veröffentlichen möchten. Also, lasst uns euren Frust da - in einem kurzen Erfahrungsbericht in wenigen Sätzen! Wir freuen uns auf eure Meinungen!</summary></entry><entry><title type="html">Die Neufassung der Stellplatzsatzung löst die Probleme nicht</title><link href="https://uum-ac.de/blog/2025/01/12/neufassung-stellplatzsatzung/" rel="alternate" type="text/html" title="Die Neufassung der Stellplatzsatzung löst die Probleme nicht" /><published>2025-01-12T00:00:00+01:00</published><updated>2025-01-12T00:00:00+01:00</updated><id>https://uum-ac.de/blog/2025/01/12/neufassung-stellplatzsatzung</id><content type="html" xml:base="https://uum-ac.de/blog/2025/01/12/neufassung-stellplatzsatzung/">&lt;p&gt;Die Stellplatzsatzung der Stadt Aachen bestimmt, wie viele Stellplätze bei Neu- und Umbauvorhaben gebaut werden müssen. Die Vorgaben der Satzung sind bisher so hoch, dass deutlich mehr Stellplätze gebaut werden müssen, als letztendlich genutzt oder vermietet werden können. Besonders auffällig sind die leeren Parkhäuser der RWTH – eine Zählung aus 2022 zeigt, dass fast 77% der 2217 Stellplätze an der Professor-Pirlet-Straße und Forckenbeckstraße ungenutzt bleiben. Diese Überkapazitäten führen zu unnötiger Flächenversiegelung, höheren Baukosten, und somit unter anderem auch zu höheren Mieten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf diese Missstände haben wir im vergangenen Jahr mit einer Petition hingewiesen – diese wurde von über 1000 Menschen unterschrieben, und stieß auf hohe Resonanz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Stadt hat den Handlungsbedarf ebenfalls erkannt, und die bestehende Satzung evaluieren lassen. Darauf aufbauend hat sie eine Neufassung der Satzung geschrieben, deren Entwurf Anfang des Jahres öffentlich wurde und bereits am 05. Februar vom Rat verabschiedet werden soll.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zwar bringt die Neufassung einige kleinere Verbesserungen mit sich, führt aber in Teilen zu Verschlechterungen gegenüber dem Status Quo. Der bürokratische Aufwand für Bauherr:innen steigt, wenn weniger Stellplätze als bisher gebaut werden sollen. Insbesondere die eklatanten Unverhältnismäßigkeiten im Uni-Umfeld werden nicht behoben, sondern sogar verschärft. Weiterhin müssen selbst im Innenstadtbereich weiter Stellplätze geschaffen werden – trotz der politischen Absicht, den Kfz-Verkehr dort zu reduzieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Somit steht die Neufassung den Zielen der Mobilitätswende, der städtebaulichen Entwicklung und dem Klimanotstand entgegen. Eine Beteiligung der betroffenen Akteur:innen hat bisher nicht stattgefunden. Dies muss unbedingt jetzt nachgeholt werden, da dies ein zentrales Thema der Stadtentwicklung ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/files/projects/mobilitaetskonzept/2025-01-12-stellungnahme-neufassung-stellplatzsatzung.pdf&quot;&gt;&lt;strong&gt;Unsere Stellungnahme zur Neufassung der Stellplatzsatzung →&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name>Uni.Urban.Mobil. | U.U.M.</name><email>info@uum-ac.de</email></author><summary type="html">Die Stellplatzsatzung der Stadt Aachen bestimmt, wie viele Stellplätze bei Neu- und Umbauvorhaben gebaut werden müssen. Zwar bringt die Neufassung einige kleinere Verbesserungen mit sich, führt aber in Teilen zu Verschlechterungen gegenüber dem Status Quo.</summary></entry><entry><title type="html">Aachen, mach weiter! – Für kluge Wege in unserer Stadt</title><link href="https://uum-ac.de/blog/2024/12/08/aachen-mach-weiter/" rel="alternate" type="text/html" title="Aachen, mach weiter! – Für kluge Wege in unserer Stadt" /><published>2024-12-08T00:00:00+01:00</published><updated>2024-12-08T00:00:00+01:00</updated><id>https://uum-ac.de/blog/2024/12/08/aachen-mach-weiter</id><content type="html" xml:base="https://uum-ac.de/blog/2024/12/08/aachen-mach-weiter/">&lt;p&gt;Aachen ist in Bewegung – und das in die richtige Richtung! Mit der Kampagne &lt;a href=&quot;https://aachen-mach-weiter.de/&quot;&gt;&lt;em&gt;Aachen, mach weiter!&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; möchten wir, das &lt;em&gt;Bündnis Zukunft Machen&lt;/em&gt;, zeigen, wie wichtig die Mobilitätswende und Stadterneuerung für eine nachhaltige, klimafreundliche und lebenswerte Zukunft sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aachen ist bereits europäische Kulturstadt, Hochschulmetropole und Teil der EU-Mission „100 Climate-Neutral and Smart Cities by 2030“. In vielen Zukunftsfragen sind wir als Stadt bereits auf einem guten Weg, der unsere Stadt um so Vieles lebens- und liebenswerter machen kann. Doch gemeinsam können wir noch mehr erreichen: Neue Verkehrskonzepte, mehr Lebensqualität, mehr grüne Plätze in Aachen, die zum Verweilen, Begegnen und Spielen einladen und eine Stadt, die in jeder Hinsicht fit für die Zukunft ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir laden alle Aachenerinnen und Aachener ein, sich für kluge Wege in unserer Stadt zu engagieren. Unterstützen wir gemeinsam die Mobilitätswende – damit Aachen auch in Zukunft unsere Lieblingsstadt bleibt!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://aachen-mach-weiter.de/&quot;&gt;Weitere Informationen und wie Du mitmachen kannst erfährst Du auf der Website der Kampagne!&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name>Uni.Urban.Mobil. | U.U.M.</name><email>info@uum-ac.de</email></author><summary type="html">Aachen ist in Bewegung – und das in die richtige Richtung! Mit der Kampagne „Aachen Mach weiter!“ möchten wir, das „Bündnis Zukunft Machen“, zeigen, wie wichtig die Mobilitätswende und Stadterneuerung für eine nachhaltige, klimafreundliche und lebenswerte Zukunft sind.</summary></entry><entry><title type="html">Bestandsaufnahme und Stellungnahme zur Radvorrangroute Melaten</title><link href="https://uum-ac.de/blog/2024/07/20/rvrmelaten/" rel="alternate" type="text/html" title="Bestandsaufnahme und Stellungnahme zur Radvorrangroute Melaten" /><published>2024-07-20T00:00:00+02:00</published><updated>2024-07-20T00:00:00+02:00</updated><id>https://uum-ac.de/blog/2024/07/20/rvrmelaten</id><content type="html" xml:base="https://uum-ac.de/blog/2024/07/20/rvrmelaten/">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/images/blog/2024-07-20-stellungnahme-rvr-melaten.jpg&quot; alt=&quot;Fotos von drei Abschnitten der RVR Melaten&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Seit einigen Jahren gibt es die Radvorrangroute (RVR) Melaten, die den Radverkehr zwischen der Aachener Innenstadt und Melaten auf einem möglichst schnellen, komfortablen und sicheren Weg führen soll. Die Route passiert wichtige Verkehrsknotenpunkte wie den Westbahnhof und den Campus Hörn und endet in Melaten-Nord beim Campus-Boulevard sowie Melaten-Süd beim Uniklinikum.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Uni.Urban.Mobil. beschäftigt sich seit Beginn intensiv mit den Planungen zur RVR Melaten und hat die Umsetzung ebenso ständig beobachtet. Grundsätzlich begrüßen wir das Konzept der Radvorrangroute ausdrücklich. Allerdings sehen wir Verbesserungsbedarf bei der Routenführung und der Umsetzung. Da der politisch beschlossene Routenverlauf nicht mehr geändert werden soll, konzentrieren wir unsere Kritik und Anregungen darauf, die Radinfrastruktur entlang der bestehenden Route und in der unmittelbaren Umgebung zu verbessern und auf besondere Problemstellen hinzuweisen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Unsere Stellungnahme umfasst eine detaillierte Bestandsaufnahme der RVR Melaten vom Dezember 2023, die bis auf kleine Änderungen dem Zustand im Frühjahr 2024 entspricht. Wir hoffen, dass unsere Hinweise zu einer Verbesserung der Radvorrangroute beitragen können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/files/blog/2024-07-20-stellungnahme-rvr-melaten.pdf&quot;&gt;Die Stellungnahme ist hier als Download verfügbar.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><author><name>Uni.Urban.Mobil. | U.U.M.</name><email>info@uum-ac.de</email></author><summary type="html">Wir veröffentlichen eine detaillierte Bestandsaufnahme und Stellungnahme zur RVR Melaten und weisen auf aktuell problematische Stellen in der Umsetzung hin.</summary></entry><entry><title type="html">Radentscheid, VCD und U.U.M. kritisieren Planungen zum Boxgraben</title><link href="https://uum-ac.de/boxgraben/" rel="alternate" type="text/html" title="Radentscheid, VCD und U.U.M. kritisieren Planungen zum Boxgraben" /><published>2024-06-12T00:00:00+02:00</published><updated>2024-06-12T00:00:00+02:00</updated><id>https://uum-ac.de/boxgraben</id><content type="html" xml:base="https://uum-ac.de/boxgraben/">&lt;p&gt;Nach der Berichterstattung der &lt;a href=&quot;https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-aachen/aachen/fahrradlobbyisten-legen-dreistufenplan-fuer-den-boxgraben-vor/13799767.html&quot;&gt;Aachener Zeitung&lt;/a&gt; veröffentlichen wir unsere Stellungnahmen zu den Planungen des Boxgrabens, die am 13. Juni im Mobilitätsausschuss beraten werden.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;zweite-gemeinsame-stellungnahme-von-vcd-aachen-düren-uniurbanmobil-und-radentscheid-aachen-29052024&quot;&gt;Zweite gemeinsame Stellungnahme von VCD Aachen-Düren, Uni.Urban.Mobil. und Radentscheid Aachen (29.05.2024)&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;In unserer Stellungnahme zur Umplanung des Boxgrabens zwischen Schanz und Mozartstraße vom 14.04.2024 haben wir darauf hingewiesen, dass die bisher diskutierten Varianten nicht den aktuellen Regelwerken und Empfehlungen entsprechen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aufgrund der Vielzahl der gefährlichen Unfälle auf dem Boxgraben sollten die Unfallursachen schnellstmöglichst entschärft werden. &lt;strong&gt;Von den vorgelegten Varianten ist jedoch bei keiner eine sichere Verkehrsführung nach dem aktuellen Stand der Technik gewährleistet&lt;/strong&gt;. Weiterhin nehmen wir an, dass eine Beseitigung des schadhaften Materials baldmöglichst stattfinden sollte, zugleich Eingriffe in den Seitenraum mehr Planung benötigen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zugleich ist der Boxgraben nicht &lt;strong&gt;nur Teil des Hauptverkehrsstraßennetz sondern insbesondere auch des beschlossenen Radhauptnetzes und weist auch für den ÖPNV eine hohe Bedeutung auf&lt;/strong&gt;. Diesen Anforderungen muss der Boxgraben gerecht werden. Dazu sind gute Radverkehrsanlagen für beide Fahrtrichtungen unerlässlich. Bei Umsetzung der bisherigen Vorzugsvariante ist eine solche Lösung womöglich für die nächsten Jahrzehnte ausgeschlossen. &lt;strong&gt;Die bisherige Planung gibt mit der Beschränkung auf die Vorzugsvariante c darauf keine befriedigende Antwort. Es fehlt die Perspektive für die Zukunft.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die geplante Ausweitung des Busverkehrs, sowie den zu erwartenden Anstieg des Radverkehrs. Trotz der derzeit mangelhaften Infrastruktur wird der Boxgraben aufgrund seiner Verbindungsfunktion insbesondere zum Hauptbahnhof, aber auch zu Zielen am Boxgraben selber von vielen Radfahrenden genutzt. Um den Umweltverbund zu stärken, sollten insbesondere Konflikte zwischen Bus- und Radverkehr reduziert werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um eine zukunftsgerechte Perspektive zu schaffen, schlagen wir hiermit folgendes dreistufiges Verfahren zur Verbesserung der Verkehrssicherheit vor. Eine ausführlichere Darstellung mit detaillierten Begründungen ist als Anhang beigefügt.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;stufe-1-sofortmaßnahmen-zur-entschärfung-der-unfalllage&quot;&gt;Stufe 1: Sofortmaßnahmen zur Entschärfung der Unfalllage&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Wir schlagen die folgenden &lt;strong&gt;direkt umsetzbaren&lt;/strong&gt; Maßnahmen vor. Sie erhalten die Leistungsfähigkeit für den ÖPNV und MIV und adressieren gleichzeitig die Unfallschwerpunkte und Sicherheitsdefizite:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Verhinderung von Dooring-Unfällen und Freistellung der notwendigen Sichtbeziehungen an Ein- und Ausfahrten durch Entfall der ohnehin nicht-regelkonformen Parkplätze. Diese sollen dort entfallen, wo kein Sicherheitstrennstreifen zu den beidseitigen Radfahrstreifen geschaffen werden kann.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Unterbindung des Linksabbiegens auf dem Boxgraben an gefährlichen Ein- und Ausfahrten (u.a. Zufahrt zum Netto-Supermarkt)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;p&gt;Ausweisung von Liefer- und Ladezonen an den Einmündungen der Nebenstraßen. Hierdurch wird sichergestellt, dass Lieferdienste immer einen definierten, freien Parkplatz finden.&lt;/p&gt;

    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/images/blog/boxgraben/Bestand.png&quot; alt=&quot;Bestand in Höhe Haus-Nr. 71, Richtung Hauptbahnhof&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
  &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h3 id=&quot;stufe-2-beseitigung-des-belasteten-materials&quot;&gt;Stufe 2: Beseitigung des belasteten Materials&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Bei dem Austausch des Bettungsmaterials soll Stufe 3 mitberücksichtigt werden, indem die Nebenanlage leicht verändert wiederhergestellt wird:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Bergab auf der rechten Seite wird das Pflaster auf dem derzeitigen Parkstreifen nicht wieder hergestellt, sondern durch Grünbeete und Mehrzweckflächen z.B. für Fahrradparken ersetzt. Weitere Baumstandorte sollten - wenn möglich - in diesen Flächen im Vorgriff auf Stufe 3 vorbereitet werden.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;p&gt;Bergauf kann das Pflaster des rechten Parkstreifens nach dem Ausbau des belasteten Materials wieder eingebaut werden. Damit wird die Nutzung als Radweg in Stufe 3 vorbereitet. Alternativ können auch hier Grünbeete und Mehrzweckflächen angelegt werden. Das Parken wird hier weiterhin wie in Stufe 1 nicht zugelassen.&lt;/p&gt;

    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/images/blog/boxgraben/Stufe-1-2.png&quot; alt=&quot;Stufe 1/2 in Höhe Haus-Nr. 71, Richtung Hauptbahnhof&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
  &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h3 id=&quot;stufe-3-umbauten-der-nebenanlage-und-ummarkierung&quot;&gt;Stufe 3: Umbauten der Nebenanlage und Ummarkierung&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Um auch die langfristige Perspektive zu eröffnen, stellen wir hier Vorschläge für eine spätere Stufe 3 dar. Die Konflikte zwischen den verschiedenen Verkehrsarten werden weiter reduziert, indem die &lt;strong&gt;Radverkehrsanlagen auf Regelmaße gebracht und Sicherheitstrennstreifen zum fließenden Kfz-Verkehr eingerichtet werden&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Auf dem derzeitigen rechten Parkstreifen bergauf, der in Stufe 1 und 2 umgenutzt wurde, wird ein Radweg mit Sicherheitstrennstreifen zur Fahrbahn eingerichtet. Hierzu müssen etwa 10 Baumscheiben zurückgebaut und an mehreren Einmündungen bauliche Änderungen vorgenommen werden (Stufe 3). Mit neuen überfahrbaren Baumscheiben wäre voraussichtlich auch ein Nachpflanzen (Stufe 3a) der Bäume möglich.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Kompensation der entfallenen Bäume durch Neupflanzungen auf der rechten Seite bergab, sofern dies nicht bereits in Stufe 2 erfolgte.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Der Radfahrstreifen bergab wird verbreitert.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dadurch wären die folgenden Querschnittsaufteilung möglich (Sicht bergab von links nach rechts):
    &lt;ul&gt;
      &lt;li&gt;Stufe 3: Radweg 2,30 m, Sicherheitstrennstreifen 0,50 m, 2 Fahrstreifen à 3,25 m, Radfahrstreifen 2,25 m.&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;Stufe 3a: Radweg 1,60 m, Sicherheitstrennstreifen auf dem Hochbord 0,50 m, 2 Fahrstreifen à 3,25m, Radfahrstreifen 2,25 m.&lt;/li&gt;
    &lt;/ul&gt;
  &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/images/blog/boxgraben/Stufe-3.png&quot; alt=&quot;Stufe 3 in Höhe Haus-Nr. 71, Richtung Hauptbahnhof&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/images/blog/boxgraben/Stufe-3a.png&quot; alt=&quot;Stufe 3a in Höhe Haus-Nr. 71, Richtung Hauptbahnhof&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir halten es nicht für erforderlich, Stufe 3 kurzfristig umzusetzen. Dennoch sehen wir es als notwendig an, die Verwaltung mit der Erstellung eines konkretisierten Vorschlages zu beauftragen. Dieser soll dem Mobilitätsausschuss dann zur Entscheidung vorgelegt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir bitten Sie, unsere Vorschläge in Ihrer Entscheidung zu berücksichtigen. Die Entscheidung bedeutet nicht nur eine bloße Ummarkierung des Querschnitts im Bestand, sondern trifft weitreichende Vorfestlegungen für die nächsten Jahrzehnte. Die Entscheidung sollte daher zukunftsfest sein.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;anhang-begründungen-und-hinweise&quot;&gt;Anhang: Begründungen und Hinweise&lt;/h3&gt;

&lt;h4 id=&quot;zu-stufe-1&quot;&gt;Zu Stufe 1&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Die ungefähr 90 vorhandenen Parkplätze am Boxgraben werden fast ausschließlich von Bewohner*innen genutzt, wie Stichproben zeigten. Zur gleichen Zeit bestehen im direkten Umfeld ungenutzte sichere Parkmöglichkeiten wie das Parkhaus Luisenhospital der APAG. Eine Auswertung der Parkraumbelegung dieses Parkobjektes zeigte, dass zwischen 15 und 7 Uhr mindestens 120 freie Parkplätze vorhanden sind, zwischen 18 und 6 Uhr sogar über 250. Auch eine effizientere Nutzung des Parkraumes an Supermärkten kann in Betracht gezogen werden. Des Weiteren sind die Parkplätze am Boxgraben mit einer Breite von 1,80 m ohnehin nicht regelkonform. Nach den Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt) liegt seit 2006 das Mindestmaß bei 2,00 m. Dies führt bereits heute dazu, dass Parkende vermehrt den Schutzstreifen bzw. auch den Radfahrstreifen mit zum Parken nutzen und damit das Unfallrisiko signifikant erhöhen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um diesen Unfallschwerpunkt schnell und niederschwellig zu entschärfen, reicht es bereits in der ersten Stufe, die Parkplätze bergab entfallen zu lassen und die umliegenden ungenutzten Parkmöglichkeiten auszunutzen. Dies schafft zusätzlich perspektivisch die Möglichkeit zu mehr Begrünung zwischen MIV und Fußverkehr (siehe Stufe 2) und kann damit der Umweltbelastung durch den MIV am Boxgraben entgegenwirken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In der Ausschussvorlage wird dargelegt, dass derzeit linksabbiegende Kfz Zeitlücken im Gegenverkehr nutzen, dazu teilweise sogar durch im Stau stehende Kfz-Fahrende der Gegenrichtung ein Zeichen bekommen und dann entgegen kommende Radfahrende übersehen. Die Aufgabe des Radfahrstreifens bergab gemäß Variante c beseitigt diese Unfallgefahr nur bedingt, da bei längeren Rückstaus trotzdem die Gefahr besteht, dass Radfahrende rechts an den zurückstauenden Kfz vorbeifahren. Deshalb sollte das Linksabbiegen in Zufahrten generell unterbunden werden. In Höhe der Zufahrt zum Netto-Supermarkt kann dadurch sogar der Aufstellraum für Linksabbieger eingespart werden zugunsten eines Sicherheitstrennstreifens zwischen Radfahrstreifen und Parkstreifen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bereits heute ist das Halten zum Liefern und Laden am Boxgraben schwierig, da zu bestimmten Tageszeiten in Nähe des Ziels nur selten Parkplätze frei sind. Wir schlagen daher eigene Liefer- und Ladezonen in den jeweiligen Eingangsbereichen der abgehenden Seitenstraßen vor (z.B. Krakaustraße, Stephanstraße, Hubertusplatz). Dadurch kann die Situation für Lieferdienste und ggf. Pflegedienste gegenüber heute stark verbessert werden.&lt;/p&gt;

&lt;h4 id=&quot;zu-stufe-2&quot;&gt;Zu Stufe 2&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Unser Vorschlag sieht bergab rechts den Ersatz der Parkplätze durch Grünbeete und Mehrzweckflächen vor. Hierdurch werden zum einen die Sichtbehinderungen für Kfz beseitigt, die aus den Zufahrten in den Boxgraben einbiegen wollen. So können die bergab Radfahrenden frühzeitig erkannt werden. Auch umgekehrt können Radfahrende viel eher erkennen, wenn Kfz in Zufahrten zum Einbiegen warten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Grünbeete sollen zudem dazu genutzt werden, weitere Baumpflanzungen für die Klimafolgenanpassung unterzubringen und im Vorgriff auf Stufe 3 entfallende Bäume rechtzeitig zu ersetzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bergauf rechts sieht unser Vorschlag grundsätzlich den Wiedereinbau des Pflasters nach Austausch des belasteten Bettungsmaterials vor. Damit wird in Stufe 3 eine Nutzung dieser Flächen als Radverkehrsanlage möglich, ohne dass der Belag zwischen den Baumscheiben erneut ausgetauscht werden müsste.&lt;/p&gt;

&lt;h4 id=&quot;zu-stufe-3&quot;&gt;Zu Stufe 3&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Unser Vorschlag sieht in Stufe 3 den Radweg bergauf rechts im Bereich des heutigen Parkstreifens vor. Wir halten die Verschiebung des Querschnitts auf dieser Seite für geeigneter, da angesichts der Steigung und Krümmung der Straße bergab rechts ein größerer Abstand zur Häuserwand von Vorteil ist als bergauf. Mit dem Entfall der Parkmöglichkeiten werden die Sichtbeziehungen bergab zwischen den Ausfahrten und dem Radverkehr zudem verbessert. Eine endgültige Entscheidung hierzu sollte jedoch im weiteren Planungsprozess geprüft und getroffen werden.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;erste-gemeinsame-stellungnahme-von-vcd-aachen-düren-uniurbanmobil-und-radentscheid-aachen-14042024&quot;&gt;Erste gemeinsame Stellungnahme von VCD Aachen-Düren, Uni.Urban.Mobil. und Radentscheid Aachen (14.04.2024)&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wir sehen alle &lt;a href=&quot;https://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=28497&quot;&gt;vorgestellten Varianten&lt;/a&gt;  kritisch, da sie dem Ziel nicht gerecht werden, die Verkehrssicherheit herzustellen. Insbesondere ist keine Variante regelwerkskonform. Daher fordern wir, dass neue regelwerkskonforme Varianten ausgearbeitet werden.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;bedeutung-des-boxgrabens-für-den-radverkehr&quot;&gt;Bedeutung des Boxgrabens für den Radverkehr&lt;/h3&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Der Boxgraben ist eine wichtige Hauptverbindung im Radhauptnetz (Netzkategorie SN II / RN II). Nicht umsonst wurde die Straße beim kürzlich beschlossenen Zielnetz als solche eingestuft. Hierüber laufen u.a. wichtige Beziehungen von der Vaalser Straße zum Luisenhospital, zur FH Boxgraben, zur FH an der Hohenstaufenallee (KMAC) sowie zum Hauptbahnhof. Der Grabenring als genannte Alternative ist hierfür keinesfalls ausreichend.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Eine attraktive Alternativroute u.a. für die oben genannten Verkehrsbeziehungen besteht nicht. Trotz der starken Steigung, den unsicheren Radverkehrsanlagen und der hohen Kfz-Belastung nutzen bereits heute viele Radfahrende den Boxgraben in beiden Fahrtrichtungen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h3 id=&quot;alle-vorgestellten-varianten-sind--entgegen-dem-titel-der-vorlage--nicht-regelkonform&quot;&gt;Alle vorgestellten Varianten sind – entgegen dem Titel der Vorlage – nicht regelkonform&lt;/h3&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Parkstreifen mit Breite 1,80 m sind seit der RASt 2006 nicht mehr zulässig, sind aber in allen Varianten enthalten. Die Richtlinie sieht 2,00 m Breite vor. Nach der EAR 2023 sind sogar Parkstreifen bis zu 2,15 m möglich, da das Bemessungsfahrzeug durch die gestiegenen Breiten von Pkw mittlerweile mit Außenspiegeln bereits 2,13 m breit ist. Heute wird oft über die Parkstreifen hinaus und somit in den Radfahrstreifen hinein geparkt.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Nach dem ad-hoc Arbeitspapier zur Anwendung der RAST 2006 von Februar 2024 sollen Sicherheitstrennstreifen zum Parken mindestens 0,75 m breit sein.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Nach der ERA 2010, die Stand der Technik ist, soll bei vorhandener Verkehrsbelastung von mehr als 2.000 Kfz/h (ca. 20.000 Kfz/Tag) selbst bei Tempo 30 eine Führung mindestens auf Radwegen oder Radfahrstreifen erfolgen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h3 id=&quot;anforderungen&quot;&gt;Anforderungen&lt;/h3&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;
    &lt;p&gt;Bei Beibehaltung von Parkstreifen sind für die Verkehrssicherheit regelkonforme Lösungen mit ausreichend breiten Parkständen und Sicherheitstrennstreifen mit einer Breite von mindestens 0,75 m zwingend erforderlich, da die Sicherheitsräume sonst nicht freigehalten sind.&lt;/p&gt;
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wir halten Radverkehrsanlagen in beiden Fahrtrichtungen aufgrund der Netzbedeutung als Teil des Radhauptnetzes für notwendig. Angesichts der hohen Verkehrsbelastung durch Kfz-Verkehr auf dem Boxgraben ist auch bei Mischverkehrsführung bergab dauerhaft mit Überholvorgängen von Kfz gegenüber Radfahrenden zu rechnen, welche Radfahrende dann wieder zum Fahren im Bereich von Autotüren verleiten. Bei Rückstau im Kfz-Verkehr besteht die Gefahr, dass Radfahrende rechts an den Kfz vorbeifahren oder auf den Gehweg ausweichen und somit Konflikte mit dem Fußverkehr verursachen.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Eine vom Kfz-Verkehr getrennte Führung des Radverkehrs ermöglicht eine bessere Abwicklung und weniger Konflikte mit dem Busverkehr.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wir halten die von der Verwaltung vorgeschlagene Mischverkehrslösung für nicht geeignet, Unfälle zwischen linksabbiegenden Kfz und bergabfahrenden Radfahrenden an der Zufahrt des Supermarkts wirksam zu unterbinden, da Radfahrende an wartenden Kfz vorbeifahren könnten. Wir fordern daher die Prüfung alternativer Lösungsmöglichkeiten wie die signaltechnische Sicherung oder das Verbot des Abbiegens.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</content><author><name>Uni.Urban.Mobil. | U.U.M.</name><email>info@uum-ac.de</email></author><summary type="html">Die vorgeschlagenen Planungen für den Boxgraben entsprechen nicht den aktuellen Regelwerken und Empfehlungen. Wir schlagen ein mehrstufiges verfahren vor, damit kurzfristige Entschärfungen der Unfallschwerpunkte als auch mittelfristig eine gute Lösung möglich ist. Diese ist auch für den Busverkehr wichtig.</summary></entry></feed>