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Wahlprüfsteine zur Wahl des Studierendenparlamentes

Wahlprüfsteine 16.06.2021

Wir haben Fragen an die Listen zur Wahl des Studierendenparlamentes geschickt. Hier veröffentlichen wir nun die Antworten der Listen.

Übersicht über die Fragen

  1. Wie soll sich die Studierendenschaft gegenüber der Stadt in Sachen Mobilität positionieren?
  2. Welcher Rolle und Verantwortung soll sich die RWTH hinsichtlich der Verkehrswende stellen?
  3. Inwiefern soll die RWTH die Anreise mit stadtverträglichen und umweltfreundlichen Verkehrsmitteln fördern und die Anreise mit dem Kfz unattraktiv machen?
  4. Fordert ihr die Finanzierung und den Bau der Fuß- und Radwegebrücke auf dem Campus West?
  5. Was muss getan werden, damit der Campus West ein echter Campus und kein Gewerbegebiet wird?
  6. Fordert ihr die konsequente Umsetzung des Radentscheids?
  7. Soll die RWTH diebstahlsichere Radabstellanlagen für Studierende und Hochschulangehörige anbieten?
  8. Was muss sich beim ÖPNV in Aachen tun, nicht nur aber auch, um den Belangen Hochschulangehöriger gerecht zu werden?
  9. Wie sollte das Semesterticket künftig verbessert werden?

Wir haben im folgenden einige Fragen mit Links unterlegt. Diese Links führen zu unseren Stellungnahmen und waren nicht Teil der Anfrage an die Listen.

Wir haben alle Antworten exakt so übernommen, wie sie uns von den Listen zugesandt wurden. Anmerkungen unsererseits werden durch kursive Schrift gekennzeichnet.

 

Tipp: Weitere Positionen der Listen könnt ihr auf der Website zu den StuPa-Wahlen entnehmen:

Wie soll sich die Studierendenschaft gegenüber der Stadt in Sachen Mobilität positionieren?

Allgemeine Fachschaftsliste (AlFa)

Das Parken und Fahren in kleineren Straßen, insbesondere innerhalb des Innenrings sollte gegenüber dem Rad- und Fußverkehr unattraktiver sein. Lieber sollten Autofahrende bevorzugen am Stadtrand zu parken und durch ÖPNV/Fahrradverleih etc gute Verbindungen in die Innenstadt geschaffen werden. Dafür sollen Konzepte gemeinsam mit den Bürgern entwickelt und durchgesetzt werden. Vor allem der fahrradfreundliche Weg zur und von der Uni liegt uns sehr am Herzen. Dieser sollte, anders als bisher, keine Lebensgefahr darstellen. Auch sorgen Projekte wie der autofreie Templergraben für Fußverkehr freundliche Bereiche. Diese Bereiche kreieren Aufenthaltsqualität. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass dann wiederum in diesen Bereichen Entsiegelung (Öffnung asphaltierter (geschlossener) Bodenflächen) stattfinden kann und soziale Begegnungsräume entstehen.

Grüne Hochschulgruppe (GHG)

Wir streben eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Mobilitätsausschuss der Studierendenschaft und dem städtischen Ausschuss an, um gemeinsam studentische Projekte voranzubringen. Dabei ist uns vor allem wichtig, eine zukunftsorientierte Mobilität zu schaffen. Dies umfasst für uns auch eine Fahrrad- und ÖPNV-freundliche bzw. fokussierte Aufteilung des Straßenraums.

Liberale Hochschulgruppe Aachen (LHG)

Die Studierendenschaft hat ein hochschulpolitisches und kein allgemeinpolitisches Mandat. Daher kann sie sich in Sachen Mobilität richtigerweise nur positionieren, sofern und soweit es um die Belange der Studierenden geht. So würden wir eine Schnellbuslinie zwischen Campus Mitte und Campus Melaten begrüßen sowie den Ausbau von Fahrradbügeln und sicheren Fahrradabstellmöglichkeiten im gesamten Hochschulbereich. Weiterhin ist eine Evaluierung und ggf. Anpassung der Stellplatzsatzung bei Studierendenwohnheimen geboten mit dem Ziel, die Anzahl der PKW-Stellplätze auszubauen.

Juso-Hochschulgruppe Aachen (Juso-HSG)

Uns ist es wichtig, dass die Stimme und die Perspektive der Studierendenschaft in der Stadt und der Verwaltung gehört und mit einbezogen wird. Eine Konzentration auf die Entscheidungsebenen der Hochschule reicht nicht aus. Themen, die kommunalpolitisch entschieden werden, müssen auch dort platziert werden. Die Studierenden sind eine große Gruppe in der Aachener Bevölkerung, deren Mobilitätsverhalten besonders berücksichtigt werden muss. Hierzu braucht es regelmäßigen Austausch und einen guten Kontakt zu den Entscheidungsträger*innen. Darüber hinaus sollte die Studierendenschaft über Einwohner*innenanträge an den Stadtrat oder Anträge an das Bürgerforum der Stadt politisch aktiv werden.

Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)

Anmerkung: Der „Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)“ hat sich bis zur Veröffentlichung dieser Website nicht bei uns zurückgemeldet.

Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband (Die Linke.SDS)

Die Verkehrswende ist ein integraler Teil des Kampfes gegen den Klimawandel und trägt überdies noch massiv zur Lebensqualität der Bürger*innen bei. In Aachen ist die Verkehrswende aber leider noch nicht weit fortgeschritten. Die Studierendenschaft muss deshalb sich gegenüber der Stadt für eine verbesserte Mobilität einsetzen. Dazu gehören insbesondere ein Ausbau des ÖPNV, der Fahrradinfrastruktur und der Fußwege. Konkrete Maßnahmen sind folgende:

ÖPNV

  • 365€-Jahresticket bzw. besser kostenloser ÖPNV für alle Aachener Bürger*innen. Anwohner*innen-Parkticket muss mindestens so teuer sein wie ÖPNV-Jahresticket
  • Wiederaufnahme des Projektes der Campusbahn sowie Planung weiterer Straßenbahn- bzw. Tramprojekte

Fahrradinfrastruktur

  • Massiver Ausbau der Radwege, Inspiration dafür gibt es beispielsweise in Vaals direkt vor unserer Haustüre
  • Massiver Ausbau von Fahrradstellplätzen in der Stadt. Bau von überwachten Fahrradparkhäusern an strategisch günstig gelegenen Stellen in der Stadt
  • Bau von Greenways („Fahrradautobahnen“) an wichtigen Achsen, z.B. zur Verbindung der verschiedenen Campi
  • Kostenlose Mitnahme von Rädern im ÖPNV, z.B. mit Fahrradträgern an Bussen, wie es sie z.B. in Seattle gibt
  • Jedem Euro, der in Autoinfrastruktur gesteckt wird, muss mindestens ein Euro für Fahrradinfrastruktur entgegenstehen
  • Förderung des Kaufs von (E-)Lastenrädern bzw. -anhängern

Fußgänger*innen

  • Maximal Tempo 30 in der gesamten Stadt
  • Innenring autofrei: Motorisierter Individualverkehr innerhalb des Innenrings und auf dem Innenring wird verboten, idealerweise sogar innerhalb des Alleenringes. Rad- und Busverkehr sowie Taxen und Lieferverkehr in beschränkten Zeitfenstern werden weiterhin zugelassen; Ausbau der Park-and-Ride-Angebote, um die Menschen effizient in die Innenstadt zu bringen

Die LISTE - Hochschulgruppe der PARTEI (Die LISTE)

Das ist widersinnig. Wir wollen doch mobiler werden, da kann man sich nicht einfach irgendwo fest positionieren.

Volt Hochschulgruppe Aachen (Volt)

Durch eine bessere Vertretung in der Stadt sollen die Studierenden stärker involviert werden. Ziel soll sein den Verkehr nachhaltig, flexibel, günstiger und zugänglich zu gestalten. Hierzu können besipielsweise auf den Unigeländen mehr Fahrradständer (zB. Velocity) verteilt werden um unter anderem damit den Autoverkehr zu entlasten.

Campus For Future (CFF)

Die Studierendenschaft soll sich für nachhaltige Mobilität aussprechen und dies der Stadt gegenüber klar vertreten. In der Hochschulvollversammlung am 24.10.2019 wurden wichtige Ziele beschlossen, die jedoch bislang wenig bis gar nicht umgesetzt wurden. Das möchten wir ändern. Das Fahrrad und der ÖPNV sind die Hauptverkehrsmittel, die Studierende auf dem Weg zur Uni nutzen. Deshalb sind uns die Verbesserung der Anbindung der RWTH an den ÖPNV und der Ausbau der Radwege besonders wichtig. Die Studierenden machen fast ein Viertel der Stadtbevölkerung aus. In dieser Position wollen wir die Anliegen der Studierenden auch in die kommunale Politik tragen.  

Volt Hochspannungsgruppe (ACDC)

Mobilität ist toll.

Welcher Rolle und Verantwortung soll sich die RWTH hinsichtlich der Verkehrswende stellen?

Allgemeine Fachschaftsliste (AlFa)

Die RWTH besitzt viele bisweilen ungenutzten Parkflächen. Hier sollten Gespräche mit der Stadt im Bezug auf den vorgeschriebenen Parkraumschlüssel (Notwendige Parkplätze je X Angestellte) geführt werden. Neben dem Fördern von Rad- und ÖPNV-Verkehr für Mitarbeitende sollte die RWTH sich als Kommunikationsplattform verstehen und die wissenschaftliche Expertise und Input mit in die Diskussionen bringen. Wir setzen uns dafür ein, dass in diesem Diskurs auch die Stimmen der Studierenden gehört wird, da diese eine der größten Sozialgruppen Aachens sind und daher im Verkehr (vor allem um den Campus) bedacht werden müssen.

Grüne Hochschulgruppe (GHG)

Als Universität, die sich zum 1,5-Grad-Ziel verpflichtet hat, ist die RWTH ein Vorbild für unsere Gesellschaft. Für uns geht damit das Fördern nachhaltiger Forschung und Lehre sowie ein Bekenntnis zur Umgestaltung der Mobilität vor Ort einher. Denn ein großer Teil der Stadtbevölkerung sind Angehörige der RWTH, weshalb die Verkehrswende in Aachen nur mit expliziter Beteiligung der Hochschule gelingen kann.

Liberale Hochschulgruppe Aachen (LHG)

Die RWTH ist eine Lehr- und Forschungseinrichtung; damit hat sie den Auftrag zu einer objektiven und ergebnisoffenen Lehre und Forschung. Gerade ohne da hineinzugrätschen, sehen wir im Bereich der Elektro- und Wasserstoffantriebe Chancen, Freiheit durch individuelle Mobilität mit den Pariser Klimazielen zu verbinden.

Juso-Hochschulgruppe Aachen (Juso-HSG)

Die RWTH hat als Hochschule für die Studierenden, aber auch als größter Arbeitgeber der Region eine immense Verantwortung und muss sich dieser stellen. Hochschule und Stadt existieren nicht getrennt voneinander, sondern haben Auswirkungen aufeinander. Dementsprechend braucht es gemeinsame Anstrengungen, um die Verkehrswende in Aachen zu schaffen. Auch erwarten wir, dass die RWTH beim Fuhrpark und Dienstreisen ihrer Vorbildfunktion gerecht wird und diese auf umweltfreundliche Möglichkeiten umstellt. Die Forschung in Mobilitätskonzepte der Zukunft muss intensiviert werden.

Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)

Anmerkung: Der „Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)“ hat sich bis zur Veröffentlichung dieser Website nicht bei uns zurückgemeldet.

Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband (Die Linke.SDS)

Anmerkung: Diese Antwort wurde für diese und die kommende Frage gegeben. Die RWTH als größte Arbeitgeberin der Region bekleidet hinsichtlich der Verkehrswende eine sehr verantwortungsvolle Position. Dieser kann sie sich unter anderem durch folgende Maßnahmen stellen:
  • Jobticket nach Vorbild des Semestertickets für alle Beschäftigten der RWTH
  • Ausbau der Fahrradstellplätze an RWTH-Gebäuden, Einrichtung von Umkleiden, Duschen (gendergerecht!) und Spinden in allen RWTH-Gebäuden
  • Förderung der Forschung an ganzheitlichen Mobilitätskonzepten (z.B. dezentrale Arbeitsplätze, alternative Mobilitätsformen etc.)
  • Autostellplätze müssen mindestens so viel wie ein ÖPNV-Jahresticket kosten

Die LISTE - Hochschulgruppe der PARTEI (Die LISTE)

Es sollten Forschungsprojekte initiiert und finanziert werden, die sich damit beschäftigen, weshalb Andi B. Scheuert immer noch im Amt ist und wie man das ändern könnte.

Volt Hochschulgruppe Aachen (Volt)

Bei Bauvorhaben soll auf Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit von Verkehr geachtet werden, Ziel ist nicht nur mit MIV erreichbare Campus zu erschließen. Allgemein soll sich die RWTH in der Stadt für Verkehr dieser Art einsetzen. Die RWTH soll Forschung in Richtung Verkehrswende fördern, Initiativen (zB. uni.urban.mobil) unterstützen und mit ihnen kooperieren.

Campus For Future (CFF)

„Die RWTH ist sich Ihrer Verantwortung als exzellente Hochschule gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt bewusst.“, so heißt es auf ihrer Website. Dieser Verantwortung nachkommend sollte die RWTH die Verkehrswende aktiv unterstützen. Dies bedeutet im Allgemeinen, Forschungsprojekte zu neuen Mobilitätsformen durchzuführen und im Besonderen auch die Mobilitätswende in der Stadt Aachen mitzugestalten. Sinnvolle Ansätze sind in diesem Zusammenhang Reallabore, bei denen im Kleinen Konzepte wie autofreie Gebiete getestet und wissenschaftlich untersucht werden, um diese anschließend auf andere Kontexte zu übertragen. Darüber hinaus sollte sich die RWTH als größte Arbeitgeberin in der Region dafür einsetzten, dass der Bahnhof West endlich barrierefrei wird.

Volt Hochspannungsgruppe (ACDC)

Wir sind der Meinung, dass das StuPa eine Resolution zu diesem Thema beschließen sollte. Damit können wir den benötigten Impact erreichen, den dieses Thema verdient.

Inwiefern soll die RWTH die Anreise mit stadtverträglichen und umweltfreundlichen Verkehrsmitteln fördern und die Anreise mit dem Kfz unattraktiv machen?

Allgemeine Fachschaftsliste (AlFa)

Das Rückbauen und Entsiegeln von großflächigen Parkplätzen ist hierbei ein wichtiger Faktor (Talbot). Schaffen zentraler Parkmöglichkeiten für Mitarbeitende und Studierende, die an einem Wohnort mit schlechter ÖPNV Anbindung wohnen und die Reduzierung der Parkflächen direkt vor den Gebäuden auf die sinnvollen und notwendigen Schwerbehindertenparkplätze oder Bedarfsgruppen. Dies würde die Attraktivität von anderen Verkehrsmitteln fördern. Weitere Möglichkeiten wären eine Stadtbahn, welche unter dem Namen Campusbahn leider weniger Erfolg bei den Bürger*innen hatte und die Förderung von Radverkehr durch beispielsweise mehr und bessere Stellplätze. Wie oben genannten halten wir es ebenfalls für einen gute Idee den motorisierten Individualverkehr auf Straßen, wie dem Templergraben, zu unterbinden und hier Fußgänger und Fahrräder zu priorisieren.

Grüne Hochschulgruppe (GHG)

Wir setzen uns durch mehr überdachte und sichere Fahrradstellplätze für einen attraktiven Fahrradverkehr ein. Zudem fordern wir, dass das Job-Ticket finanziell mindestens so erschwinglich ist wie die Nutzung des Pkw.

Liberale Hochschulgruppe Aachen (LHG)

Das Kraftfahrzeug stellt für viele Studierende außerhalb von Aachen eine Möglichkeit dar, das Studium an der RWTH überhaupt aufnehmen zu können. Daher fördern wir ausdrücklich keine Forderung, die das Kraftfahrzeug unattraktiv für Studierende macht. Als Landesbehörde sollte die RWTH insofern die Konzepte der Landesregierung umsetzen.

Juso-Hochschulgruppe Aachen (Juso-HSG)

Ein Parkticket kostet an der RWTH 9 Euro pro Monat, ein Jobticket mindestens 27 Euro (für Azubis 22 Euro). Finanziell lohnt es sich also nicht, das Jobticket zu nehmen und mit dem ÖPNV zu fahren. Deswegen braucht es eine Änderung der Preisstruktur. Darüber hinaus braucht es ausreichend sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und eine gute Radfahrinfrastruktur, um Menschen auf das Fahrrad zu bekommen. Die RWTH sollte außerdem ihre eigenen Parkplätze stärker bündeln und zentralisieren. Insbesondere die vielen kleinen Parkplätze neben den Instituten auf dem Campus Mitte könnten als Stadtteilplätze viel sinnvoller genutzt werden.

Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)

Anmerkung: Der „Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)“ hat sich bis zur Veröffentlichung dieser Website nicht bei uns zurückgemeldet.

Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband (Die Linke.SDS)

Anmerkung: Siehe vorherige Frage.

Die LISTE - Hochschulgruppe der PARTEI (Die LISTE)

Hier benötigt es drastische Maßnahmen, wie etwa Nagelstreifen auslegen und Panzersperren aufstellen.

Volt Hochschulgruppe Aachen (Volt)

Vorrangig geht es darum ÖPNV und alternative Verkehrsmöglichkeiten zu stärken, dies vor allem durch verschiedene Anreize und bessere Infrastruktur. Das Studententicket könnte ausgebaut werden um beispielsweise Fahrradverleih oder die Nutzung von E-Rollern zu erleichtern. Zusätzlich wären RWTH eigene Fahrradkeller oder sichere Fahrradständer und neue Campus-Buslinien praktisch.

Campus For Future (CFF)

Insgesamt ist es unser Anliegen, dass bezüglich Mobilität in Aachen möglichst viele Anreize geschaffen werden, sich ökologisch und sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Hierzu sollten für Fahrradfahrer*innen genügend sichere Stellplätze vorhanden sein (siehe Konzeptpapier zu Radabstellanlagen von UUM), alle Haltestellen sollten sicher und barrierefrei sein und auch außerhalb des Stadtkerns liegende Gegenden sollten mit dem ÖPNV gut erreicht werden können. Weiterhin sollte der ÖPNV günstiger oder sogar kostenlos werden, zu Hauptverkehrszeiten sollte eine höhere Taktung von viel befahrenen Buslinien stattfinden und wir möchten die Angebote von Bike- und Carsharing erweitern und praktikabler gestalten. Infolge dieser Schritte würde automatisch eine Anreise mit dem eigenen PKW unattraktiver werden.

Volt Hochspannungsgruppe (ACDC)

Das Landesreisekostengesetz zu ändern überschreitet die Kompetenzen des StuPas. Außerdem ist diese Idee ziemlich dumm.

Fordert ihr die Finanzierung und den Bau der Fuß- und Radwegebrücke auf dem Campus West?

Allgemeine Fachschaftsliste (AlFa)

Eine Verkürzung der Wege zwischen West und Melaten durch eine Einführung einer Rad- und Fußwegebrücke auf Campus West begrüßen und unterstützen wir. Eine schnellere Verbindung zwischen den KaWos und den Türmen ist sinnvoll und bringt diese beiden Studi-Quartiere näher aneinander.

Grüne Hochschulgruppe (GHG)

Ja, finden wir super! Denn sie ermöglicht eine fahrradfreundliche und steigungsärmere Verbindung zwischen Campus West und Campus Melaten.

Liberale Hochschulgruppe Aachen (LHG)

Ja, sofern es für die Abwicklung der entstehenden Verkehrsströme benötigt wird.

Juso-Hochschulgruppe Aachen (Juso-HSG)

Ja. Für die Vernetzung der Uni-Standorte und damit der neue Campus gut zu erreichen ist, braucht es eine weitere direkte Verbindung über die Gleise hinter dem Bahnhof West. Wir wollen uns mit einem Einwohner*innenantrag dafür einsetzen, dass für die Radbrücke ein Bebauungsplan aufgestellt wird.

Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)

Anmerkung: Der „Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)“ hat sich bis zur Veröffentlichung dieser Website nicht bei uns zurückgemeldet.

Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband (Die Linke.SDS)

Ja!

Die LISTE - Hochschulgruppe der PARTEI (Die LISTE)

Ja. Finanziert werden kann dies mit einer PKW-Maut auf deutschen Radfahrstreifen.

Volt Hochschulgruppe Aachen (Volt)

Wir fordern, dass der Campus West speziell auch für Studierende mit dem Rad angebunden wird unter anderem durch eine direkt verbindung zur Bauingenieur und Informatik aber auch eine fahrradfreundlichen Bau der Brücke über den Toledo RIng da man einfache und sichere Wege braucht um sich über diesen Campus zu bewegen. (ggf Bau von Straßenbahn fordern)

Campus For Future (CFF)

Ja, wir fordern eine gute Anbindung des Campus West über eine gut ausgebaute Fuß- und Radwegbrücke. Da diese angenehm und außerdem barrierefrei sein muss, soll die aktuelle Planung der sehr steilen Brücke überarbeitet werden. Falls nötig sollen auch geplante Grundstücksgrenzen neu gelegt werden. Die Finanzierung einer solchen Brücke lohnt sich nur, wenn das Ergebnis dann auch wirklich gut und für alle benutzbar ist.

Volt Hochspannungsgruppe (ACDC)

Unsere Kandidaten sind bereit, ihre ganze AE für dieses Projekt bereitzustellen.

Was muss getan werden, damit der Campus West ein echter Campus und kein Gewerbegebiet wird?

Allgemeine Fachschaftsliste (AlFa)

Bezahlbarer Wohnraum oder Wohnheime würden zusammen mit grundlegenden Einkaufsmöglichkeiten die Basis bilden. In weiteren Schritten müsste Platz und gegebenenfalls auch finanzieller Ansporn geschaffen werden, um diese auszubauen und mit (studentischer) Kultur zu erweitern. Eine Eventlocation oder ähnliches würde den Campus mit Leben füllen.  Für die RWTH bedeutet dies mitunter das Marketing auszubauen oder zu ändern, weg von dem reinen Forschungscluster. Die Attraktivität und Anbindung vor allem nachts muss gesteigert werden. Unserer Meinung bedarf es hier ein klares Bekenntnis der Hochschule, dazu dass sich ein für Studierende sozialverträgliches Umfeld auf dem Campus West etablieren soll und eine expliziten Handlungsplan für dieses Vorgehen.

Grüne Hochschulgruppe (GHG)

Der Campus muss durch die Entstehung von Cafés, Wohnheimen und artenreichen Grünflächen lebenswert gestaltet werden. Zudem müssen dort weitere Lernräume - auch erstmals draußen im “Grünen” - geschaffen werden. Die Lernräume im Grünen könnten dann z.B. flexibel überdacht werden (zum Schatten spenden oder als Regenschutz bei typischem Aachener Wetter im Sommer)

Liberale Hochschulgruppe Aachen (LHG)

Dazu ist vor allem die Anwerbung von Gastronomie notwendig. Öffentliche Flächen zwischen Gebäuden sollten begrünt werden.

Juso-Hochschulgruppe Aachen (Juso-HSG)

Uns ist es wichtig, dass hier kein Melaten 2.0 entsteht. Damit das klappt, braucht es neben einer guten Anbindung, vor allem nachts und in den Abendstunden, auch bezahlbares Wohnen, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und Lern- und Aufenthaltsmöglichkeiten. Die größere Nähe zur Innenstadt muss genutzt werden, damit dort ein lebenswerter neuer Stadtteil für alle Aachenerinnen und Aachener, nicht nur für Studis, entsteht.

Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)

Anmerkung: Der „Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)“ hat sich bis zur Veröffentlichung dieser Website nicht bei uns zurückgemeldet.

Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband (Die Linke.SDS)

Schon heute ist es sehr schwer, die außerhalb gelegenen Gebäude der RWTH z.B. in der Kackertstraße mit dem ÖPNV zu erreichen. Die ÖPNV-Verbindungen im Campus West müssen also deutlich ausgebaut werden. Darüber hinaus braucht es großzügige Fahrrad- und Fußwege, Grünflächen, die zum Verbringen der Freizeit einladen und Räume, in denen sich Initiativen und Individuen frei und unabhängig von der finanziellen Situation entfalten können.

Die LISTE - Hochschulgruppe der PARTEI (Die LISTE)

Laut LHG wird der Markt das schon regeln.

Volt Hochschulgruppe Aachen (Volt)

Beim Ausbau des Campus braucht es Orte zum Verweilen und lernen, hierzu sollten Parks, Mensen und Lernräume mitgeplant werden. Zusätzlich muss der Campus einfach und direkt an die Stadt angebunden sein.

Campus For Future (CFF)

Ein echter Campus sollte die Interessen der Studierenden miteinschließen und ganzheitlich nachhaltig geplant werden. Dazu gehört in jedem Fall eine gute Anbindung an den ÖPNV, ebenso wie eine sichere und attraktive Fuß- und Fahrradinfrastruktur. Das bedeutet konkret: ausreichende Wege/ Fahrstreifen/ Abstellplätze für Fahrradfahrer*innen, Fußgänger*innen und den ÖPNV. Zu einem lebenswerten Campus gehören neben nachhaltiger Mobilität natürlich auch viele weitere Aspekte wie eine ökologische Gestaltung des gesamten Gebietes (Grünflächen, nachhaltige Gebäudeplanung etc.) und die Einbindung von Studierenden in den Prozess, sodass Angebote und Räume entstehen, die den Wünschen und Bedürfnissen der Studierenden gerecht werden und von ihnen (mit)gestaltet werden können (z.B. offenes Ideen Sammeln und Entwickeln mit Studierenden).

Volt Hochspannungsgruppe (ACDC)

Wir sind gegen Jegliches Gewerbe, welches keine Pommes und Bier verkauft.

Fordert ihr die konsequente Umsetzung des Radentscheids?

Allgemeine Fachschaftsliste (AlFa)

Ja. Die AlFa stellte sich bei dem StuPa-Beschluss hinter den Radentscheid und steht auch weiterhin hierzu. (Des Weiteren wurden in einem von der AlFa geführten AStA auch Unterschriften für den Radentscheid in den Räumlichkeiten des AStA gesammelt.)

Grüne Hochschulgruppe (GHG)

Ja, da dieser unser Verständnis von studierenden- und umweltfreundlicher Mobilität unterstützt und sowohl vom Rat der Stadt als auch von der Vollversammlung beschlossen wurde.

Liberale Hochschulgruppe Aachen (LHG)

Nein, der Radentscheid ist unserer Überzeugung nicht in allen Detailpunkten von Vorteil für die Stadt Aachen. Wir unterstützen allerdings das Radfahren und das Miteinander im Straßenverkehr.

Juso-Hochschulgruppe Aachen (Juso-HSG)

Ja. Das steht auch in dem Positionspapier zu studentischer Mobilität, das auf unsere Initiative im Studierendenparlament beschlossen wurde. Ein sicherer, schneller, stressarmer und komfortabler Radverkehr wäre eine große Erleichterung für das studentische Leben in Aachen. Mit dem Fahrrad kann man sehr flexibel und zügig die meisten Alltagswege als Studi zurücklegen.

Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)

Anmerkung: Der „Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)“ hat sich bis zur Veröffentlichung dieser Website nicht bei uns zurückgemeldet.

Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband (Die Linke.SDS)

Ja, auf jeden Fall!

Die LISTE - Hochschulgruppe der PARTEI (Die LISTE)

Es gab einen positiven Ratsentscheid über den Radentscheid. Trotzdem widersprechen viele andere Ratsentscheide dem Radentscheid. Wir fordern deshalb einen Ratsentscheid über den Ratsentscheid des Radentscheids, damit es endlich eine konsequente Umsetzung des Radentscheids in Ratsentscheiden gibt.

Volt Hochschulgruppe Aachen (Volt)

Ja, wir brauchen den Radentscheid. Er hat gezeigt, dass die Aachener Bevölkerung einen nachhaltigen Verkehr will. Somit sollte dies die Priorität in der Planung jeglicher Verkehrsinfrastrukturen und dem Umbau dieser sein.

Campus For Future (CFF)

Ja! Mit Verweis auf die Beschlüsse der Hochschulvollversammlung unterstützen wir die Ziele des Radentscheids. Um eine nachhaltige Mobilitätswende zu erzielen, ist es unabdingbar, dass das Fahrradfahren in Aachen attraktiver und insbesondere sicherer wird.

Volt Hochspannungsgruppe (ACDC)

Ja, Radler ist Limo und sollte endlich als solche deklariert werden.

Soll die RWTH diebstahlsichere Radabstellanlagen für Studierende und Hochschulangehörige anbieten?

Allgemeine Fachschaftsliste (AlFa)

Die derzeit durch die RWTH angebotenen Radstellplätze können zu Stoßzeiten den Andrang nicht adäquat bewältigen und bieten teilweise nicht die benötigte Sicherheit, um das eigene Fahrrad zu sichern. Dabei würden wir uns für die Schaffung von überwachten Fahrradparkhäusern einsetzen, deren Öffnungszeiten nicht durch die Schließzeiten der RWTH eingeschränkt werden. Diebstahlsichere Radabstellanlagen (zum Beispiel Radboxen, welche des Weiteren weniger Schutz geben als Sie versprechen) sollten hierbei nicht den bereits knappen Platz für Fahrradparkplätze beschränken. Verankerte und großflächig angelegte Möglichkeiten das eigene Rad anzuschließen, müssen ausgebaut werden. Am wichtigsten sind mehr Kapazitäten.

Grüne Hochschulgruppe (GHG)

Ja.

Liberale Hochschulgruppe Aachen (LHG)

Ja – Sicherheit sollte gewährleistet werden. Dazu gehört unserer Meinung nach auch die personelle Stärkung der Hochschulwache.

Juso-Hochschulgruppe Aachen (Juso-HSG)

Klares Ja. Hier braucht es ein gemeinsames Vorgehen mit der Stadt, um zentrale Standorte abzudecken und den Radentscheid auch in diesem Ziel umzusetzen. Radabstellanlagen müssen nah an den Eingängen, Hörsälen, Lernräumen und Arbeitsplätzen eingerichtet werden. Die Zufahrten müssen logisch und klar erkennbar angelegt werden. Wir brauchen keinen weiteren Fahrradkeller, den man nur zufällig findet, wie z.B. am CARL.

Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)

Anmerkung: Der „Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)“ hat sich bis zur Veröffentlichung dieser Website nicht bei uns zurückgemeldet.

Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband (Die Linke.SDS)

Ja, die leider berechtigte Angst vor einem Fahrraddiebstahl hindert viele Menschen daran, mit einem hochwertigen, bequemen und schnellen Fahrrad zur Uni zu fahren. Dies führt in der Konsequenz dazu, dass Menschen auf den ÖPNV oder den motorisierten Individualverkehr umsteigen und liegt daher nicht im Interesse der Verkehrswende.

Die LISTE - Hochschulgruppe der PARTEI (Die LISTE)

Natürlich. Die MWO (Maschinenbauer Weltordnung, mehr dazu in der Wahlzeitung) ist hauptverantwortlich für die Diebstähle am Campus, weil dadurch mehr Fahrräder gebaut werden müssen. Entsprechend befürworten wir jede Maßnahme, die der MWO schadet.

Volt Hochschulgruppe Aachen (Volt)

Ja, die Radabstellanlagen sollten zusätzlich witterungsbeständig und gut über die Stadt verteilt sein, möglich wären beispielsweise Fahrradkeller in Uni Gebäuden oder Fahrradkästen, die auch schon an vielen Bahnhöfen verwendet werden. Jedoch sind nicht nur Abstellanlagen, sondern auch mobile Werkstätten und Radpumpen in der Stadt notwendig.

Campus For Future (CFF)

Jede(r) kennt eine Geschichte von Fahrraddiebstahl in Aachen, deshalb JA, die RWTH sollte diebstahlsichere Radabstellanlagen anbieten. Wie auch bereits in der Hochschulvollversammlung gefordert, wollen wir uns für den Ausbau von dauerhaft zugänglichen Radstellplätzen einsetzen. Insbesondere sollte hier Wert auf die Sicherheitsstandards solcher Anlagen gelegt werden. Die RWTH hat zwar schon, wie am Beispiel der Fahrradgarage am CARL, in sichere Alternativen zum Angebot der Stadt investiert, allerdings besteht noch ein hoher Bedarf an anderen Stellen des großräumigen RWTH-Geländes.

Volt Hochspannungsgruppe (ACDC)

Wir unterstützen jeden Vorschlag bei Getränken mit mindestens 5%.

Was muss sich beim ÖPNV in Aachen tun, nicht nur aber auch, um den Belangen Hochschulangehöriger gerecht zu werden?

Allgemeine Fachschaftsliste (AlFa)

Kurzfristig können die Fahrzeiten besonders abends verlängert werden und Peakfahrpläne besser an die Bedürfnisse der Studierenden angepasst werden. Eigene Busfahrstrecken, wie sie zum Teil noch am Kaiserplatz oder Richtung Brand vorhanden sind würden die Attraktivität durch Schnelligkeit und das Umgehen von Staus deutlich steigern. Der ÖPNV könnte durch eine Stadtbahn entlastet und ausgebaut werden.

Grüne Hochschulgruppe (GHG)

  1. Höhere Taktung der Busse.
  2. Bessere Anbindung des Hauptbahnhofs und weiterer Gebiete - vor allem in den Abendstunden.
  3. Umstrukturierung des Busnetzes weg vom Bushof.

Liberale Hochschulgruppe Aachen (LHG)

Beim ÖPNV in Aachen geht es vor allem und die qualitative Verbesserung in der Ausstattung der Busse und der Freundlichkeit und des Fahrstils der Fahrer. Hierdurch könnten CO2- und Schadstoffemissionen gesenkt, die Sicherheit von Radfahrern erhöht werden, ebenso wie die Wahrscheinlichkeit, dass Autofahrer auf den Bus umsteigen.

Juso-Hochschulgruppe Aachen (Juso-HSG)

Der Busverkehr in Aachen ist in den Hauptzeiten am Limit und muss entlastet werden. Motorisierter Individualverkehr verstopft die Straßen, wodurch Busse nicht durchkommen und Fahrradwege blockiert werden. Die Innenstadt sollte autoarm gestaltet werden. Es braucht eine Verringerung des Auto-Durchgangsverkehrs (siehe Templergraben), eine Stärkung des ÖPNV, Park + Ride und baulich geschützte Radwege an den Hauptverkehrsstraßen sowie Fahrradstraßen. Darüber hinaus müssen die Direktverbindungen ohne Umstieg ausgebaut werden und die Verbindungen vor allem in den Abendstunden zwischen zentralen Punkten wie Hauptbahnhof, Melaten und Mitte gestärkt werden. Hier können On-Demand-Systeme eine wichtige Rolle spielen. Mittelfristig braucht Aachen eine  Stadtbahn, die auch die Hochschulgebiete anschließt. Die Planungen dafür müssen jetzt entscheidend vorangetrieben werden.

Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)

Anmerkung: Der „Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)“ hat sich bis zur Veröffentlichung dieser Website nicht bei uns zurückgemeldet.

Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband (Die Linke.SDS)

Der ÖPNV muss günstiger werden und mehr Strecken müssen öfter bedient werden, z.B. die Linie 13 am Wochenende. Sinnvoll wäre die Einführung eines kostenlosen ÖPNVs oder zumindest eines günstigen 365€-Jahrestickets. Die bisher sehr beschwerliche Fahrradmitnahme in den Aachener Bussen stellt in Verbindung mit den Aachener Hügeln ein großes Hindernis für den Radverkehr dar. Die Ausrüstung der Busse mit Fahrradträgern könnte hier Abhilfe schaffen.

Die LISTE - Hochschulgruppe der PARTEI (Die LISTE)

Normale Busse mit Bierbikes ergänzen.

Volt Hochschulgruppe Aachen (Volt)

Der Aufbau eines Straßenbahnnetzes, neue Bus-Tangentiallinien, damit nicht beinahe jede Linie über den Bushof fahren muss und eine bessere Taktung können den Autoverkehr in Aachen verringern. Aber nicht nur ein verbesserter ÖPNV ist ausreichend, zusätzlich muss die Verkehrsführung in Aachen durch beispielsweise Schleifenführung umgestaltet werden.

Campus For Future (CFF)

Für die Belange der Hochschulangehörigen bedarf es einer schnellen und effizienten Gestaltung des ÖPNV. Wir unterstützen diese Ansätze: nicht allein eine höhere Taktung der Busse kann Mobilität verbessern, auch wenn einige Busse nah aneinanderliegende Haltestellen ausließen, könnte ein schnellerer Busverkehr gewährleistet und unnötige Staus verhindert werden. Eine weitere Vision ist der autofreie innere Ring (Templergraben, Karlsgraben) mit durchgehenden Busspuren für flüssigeren Verkehr. Gerade für Studierende in Randgebieten ist es umständlich als einzige zentrale Stelle des Liniennetzes den Bushof nutzen zu können. Eine Entzerrung auf mehrere Knotenpunkte könnte Zeit sparen und Staus verhindern. Wie schon in unserem Wahlprogramm erwähnt ist es uns ein besonderes Anliegen, den Bahnhof West barrierefrei umzugestalten. 

Volt Hochspannungsgruppe (ACDC)

Wir fordern doppelt so viele Haltestellen in der Innenstadt. Dadurch würden mehr Orte schnell durch den Bus erreichbar werden.

Wie sollte das Semesterticket künftig verbessert werden?

Allgemeine Fachschaftsliste (AlFa)

Das Semesterticket sollte in verschiedenen Bereichen verbessert werden. Besonders wichtig ist es die Kosten des Tickets zu senken in dem wir die Trassen, die wir auch schon im NRW-Ticket haben, aus dem Ticket lösen. Diese Trassen sind im Vertrag enthalten, da die Übernahme solcher Posten Bedingung war, bei der Schließung des NRW-Ticketvertrag. An diesem Projekt arbeiten seit den letzten Semesterticketverhandlungen Vertreter*innen der AlFa und auch der AVV hat in eben jenen Verhandlungen Unterstützung angeboten. In Ticketverhandlungen sollte des Weiteren Wert daraufgelegt werden, dass die Bedürfnisse der Studierenden wahrgenommen und umgesetzt werden und die Preissteigerungen (zB durch Inflation) angemessen und begründet sind. Des Weiteren soll das Ticket mit sinnvollen und finanziell-fairen Angeboten erweitert werden. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass sowohl keine Monopolstellung und Abhängigkeit zu einem einzelnen Anbieter entsteht wie auch die ggf. anfallenden Mehrkosten gering und angebracht sind.

Grüne Hochschulgruppe (GHG)

Wir fordern einen Ausbau der Busverbindungen und den Einsatz von mehr Bussen während der Stoßzeiten. Zudem müssen die Daten auf dem Ticket wirklich mal verschlüsselt werden.

Liberale Hochschulgruppe Aachen (LHG)

Wir setzen uns seit langer Zeit für das Handyticket ein. Über ein dazu buchbares Modulsystem für Ostbelgien oder Fahrräder sollte nachgedacht werden.

Juso-Hochschulgruppe Aachen (Juso-HSG)

Das Semesterticket ist als Solidarmodell immer noch ein großer Erfolg, das die studentische Mobilität sichert und unbedingt erhalten bleiben muss. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Ticket zu erweitern, wie z.B. mit weiteren Gebieten im benachbarten Ausland, dem Anschluss an Städte in benachbarten Bundesländern, einer Integration von Velocity oder E-Scootern. Für uns ist wichtig: Mögliche Erweiterungen müssen einen Mehrwert für die Breite der Studierendenschaft haben und dabei bezahlbar bleiben.

Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)

Anmerkung: Der „Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)“ hat sich bis zur Veröffentlichung dieser Website nicht bei uns zurückgemeldet.

Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband (Die Linke.SDS)

Der Preis des Semestertickets ist in den letzten Jahren massiv gestiegen (von 127,05€ im SoSe 09 auf 194,99€ im SoSe 21) und macht mittlerweile etwa 2/3 des Semesterbeitrags aus. Es wäre sehr wünschenswert, dass der Preis in der kommenden Zeit nicht weiter steigt bzw. besser sogar sinkt. Der SDS steht zu der solidarischen Finanzierung des Semestertickets und fordert eine Ausweitung auf alle Beschäftigten der Aachener Hochschulen und in einem weiteren Schritt auf alle Bürger*innen der Stadt, bzw. die Einführung eines 365€-Jahrestickets. Eine Möglichkeit zur Finanzierung eines günstigeren oder idealerweise kostenlosen ÖPNVs wäre die Einführung eines Nutzungsentgeltes für Straßen (Autobahnmaut) und würde gleichzeitig die Benachteiligung des Schienenverkehrs (der für den Bau und die Instandhaltung seiner Verkehrswege selber zahlen muss) aufheben.

Die LISTE - Hochschulgruppe der PARTEI (Die LISTE)

Mit Glitter.

Volt Hochschulgruppe Aachen (Volt)

Mit dem Semesterticket sollte die Fahrradmitnahme in ÖPNV ermöglicht werden, zusätzlich sollte die Grenzübergreifende Nutzung auch nach Belgien ausgebaut werden. Außerdem könnte das Ticket genutzt werden um vereinfacht und kostengünstig Fahrräder und E-Roller zu nutzen.

Campus For Future (CFF)

Zukünftig soll die kostenlose Fahrrad- und Personenmitnahme im AVV-Bereich ab 19 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen ganztägig ermöglicht werden. Ebenso möchten wir, dass Bikesharing im Rahmen des Semestertickets mitangeboten wird. Grundsätzlich sollte ein Semesterticket für alle Studierenden die Möglichkeit bieten, aus dem Umland via ÖPNV in die Stadt zu pendeln. Daher ist es selbstverständlich zumindest den direkten Einzugsbereich von Aachen (unabhängig von Ländergrenzen) flächendeckend in das Semesterticket miteinzuschließen.

Volt Hochspannungsgruppe (ACDC)

Et is jut.

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