Uni.Urban.Mobil.

Gemeinsame Stellungnahme zum Integrierten Klimaschutzkonkzept

Ankündigung Stellungnahme 20.08.2020

Nach dem Ausruf des Klimanotstands in Aachen und des Beschlusses der Stadt zu Klimaschutz vom 22.01.2020 wurde im Juni ein erstes Konzept mit konkreten Maßnahmen vorgestellt, das Integrierte Klimaschutzkonzept.

Ausgangsbasis ist die Betrachtung des C02-Restbudgets, das Aachen anteilig zur Verfügung steht, um den weltweiten Temperaturanstieg auf deutlich unter 2°C zu begrenzen (Pariser Klimaabkommen). Der Verkehrssektor trägt in Aachen mit 32 % (Stand 2018) signifikant zu den CO2-Emissionen bei, durch welche bei gleichbleibenden Bedingungen das Restbudget innerhalb von 8 Jahren verbraucht wäre.

In einer gemeinsamen Stellungnahme von Uni.Urban.Mobil. mit den lokalen Verkehrsverbänden und -initiativen VCD Aachen-Düren, ADFC Aachen und Radentscheid Aachen sowie der AG-Verkehr des Runden Tisch Klimanotstands wird dargestellt, dass die im Mobilitätsbereich formulierten Maßnahmen allerdings nicht weitreichend genug sind, um die Einhaltung des Restbugets innerhalb der nächsten 10 Jahre zu garantieren. Vielmehr werden klare Ziele und überprüfbare Meilensteine gefordert, die für die Einhaltung eines 1.5°C Ziels erforderlich wären. Nur durch konsequente Beobachtung der Emissionen, Nachverfolgung der Ziele und gegebenenfalls nachregulierende Elemente kann gewährleistet werden, dass die beschlossenen Klimaschutzziele auch wirklich erreicht werden können. Zuletzt schlagen wir in der gemeinsamen Stellungnahme ein exemplarisches Konzept vor, bestehend aus 10 Meilensteine bis 2030, mit dem Potenzial zur Einhaltung der beschlossenen Klimaziele.

Zur Stellungnahme vom Runden Tisch Klimanotstand (AG-Verkehr), VCD Aachen-Düren, ADFC Aachen, Radentscheid Aachen und Uni.Urban.Mobil. →

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